All I'm in Is Just Skin

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Makellos war gestern

Body Positivity. Ein Begriff, der momentan in aller Munde ist. Aber können wir wirklich etwas damit anfangen, wurde dieser denn schon greifbar genug gemacht? Bewirken die zahlreichen Artikel online und in Magazinen denn etwas, wenn die Gegenfront Dehnungsstreifen und die Cellulite der Stars und Sternchen in Hollywood auf dem Titelblatt zeigt und darüber lästert? Ich bin mir nicht sicher. Aber definitiv inspiriert, der Industrie entgegenzuwirken und zumindest meinen kleinen Teil dazu beizutragen, das Selbstbewusstsein von Frauen zu stärken. 

Aus diesem Grund präsentiere ich euch heute vollkommen unretuschierte Bilder - frei von Photoshop, Filtern und Co. Und das auch noch komplett ungeschminkt (wer braucht schon Make-Up am Meer?). Es kostet ein bisschen Überwindung das einfach so zu tun, zumal man sich dadurch verletzlich macht und ich damit doch ordentlich aus der Norm falle. Aber ich muss gestehen, dass ich mich an zahlreichen Feeds auf Instagram so dermaßen satt gesehen habe. Ich sehne mich wirklich nach Veränderung. Dasselbe gilt für Blogposts: Dieselben Posen, dieselben Motive, sogar dieselbe Kleidung wird mir täglich präsentiert. Und dann sitze ich da, während die Welt und neue Inspiration an mir vorüberzieht. Denn in der Onlineversion sieht alles gleich aus - die Welt der Filter und Werteskala regiert den Alltag auf Social Media. 

Auch durch meinen Job bin ich mehr oder weniger dazu gezwungen, mich zumindest bis zu einem gewissen Grad mit meinem Körper auseinanderzusetzen. Ich werde dafür bewertet, und zwar von Kopf bis Fuß. Den Job bekomme ich, wenn ich dem entspreche, was der Kunde gerade sucht. Aber: Es gibt viele Kunden mit verschiedensten Anforderungen und Wünschen, deshalb wird man es nie allen recht machen können. Meine Erkenntnis 2018: Solange man sich in seinem Körper wohlfühlt, strahlt man das auch aus. Ich kenne Mädchen, die sich zu dünn finden und andere, die am liebsten ein paar Pfunde abspecken würden. Ich will nicht wissen, wieviele solcher Unsicherheiten von Instagram rühren, weil besonders junge Mädchen sich mit ihren Vorbildern vergleichen und nach etwas streben, das unerreichbar ist: Es ist fiktiv. In Umkleidekabinen lauscht man des öfteren versehentlich den Gesprächen anderer. Der Bauch: zu dick. Die Oberschenkel: Wabbelig. Der Po: Um Himmels Willen. Selten hört man ein "Wow, das steht mir ausgezeichnet, das nehme ich!". Wieso müssen wir Frauen uns denn immer verpönen? 
 

BH mal anders

Wir alle haben sie. Kleidungsstücke, die wir besonders meiden. Meine top 3: Etuikleider, Jeansröcke und BHs. Schon vor Jahren habe ich begonnen, auf BHs zu verzichten - einfach aus dem Grund, weil sie unbequem sind und es bei mir nicht wirklich viel zu stützen gibt. Der 3W Skin Bra von Wolford ist aber anders: Er ist komplett frei von Bügeln aus Metall und ersetzt diese durch Silikonstreifen, die jede Brust optimal in Form und Halt unterstützen. Außerdem ist er ungefüttert und meine Brüste sind deshalb auch nach dem Ausziehen noch gleich groß - ich möchte keine Mogelpackung sein. Man kann ihn nicht auf der Haut spüren, deshalb verwende ich ihn auch total gerne beim Sport. 

Sich selbst so zu lieben, wie man ist, ist ganz schön kompliziert. Aber es gibt genügend Mittel, um mit sich selbst ins Reine zu kommen: Den Fitnessterror zu vergessen, Abstinenz von Social Media und tolle Unterwäsche, in der man sich auch wohlfühlt gehören definitiv dazu. Das herbstliche verregnete Wochenende lädt besonders dazu ein. Und deshalb: Take it easy. 

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In liebevoller Zusammenarbeit mit Wolford